Im März 2014 haben wir unser Mikroweingut gegründet. Wir nennen es „mikro“, da wir nur knapp einen Hektar Rebfläche bewirtschaften – das ist ungefähr so viel wie ein Fußballfeld, nur nicht in der Ebene, sondern am Berg. Der steilste Weinberg hat eine Steigung von 57 %. Dadurch ist bei uns alles Handarbeit. Das ist zwar manchmal beschwerlich, dafür schont es das Bodenleben und entschleunigt.

Das Auge

Unser Symbol ist das Auge. Es hat nicht nur mit dem Namen zu tun, sondern steht auch für unsere Haltung zum Leben und Arbeiten. Mit einem aufmerksamen Blick lassen sich Details entdecken, die das Leben verschönern. Im Weinberg heißt das für uns, möglichst wenig einzugreifen und nicht zu stören, zum Beispiel wachsen zwischen den Rebzeilen viele blühende Wildkräuter, ein Nahrungsangebot für Bienen und Lebensraum für Tiere. Das gibt uns die Natur zurück, in Form von guten Trauben als Ausgangsmaterial für guten Wein.

 

…Gleichzeitig richten wir unser Augenmerk
auf die schönen Dinge des Lebens.

Doch selten sind es Dinge:  Für uns ist es die Zeit, die man zur Verfügung hat, etwas nach eigenem Wunsch zu gestalten, ein Tag an der Mosel, ein Buch lesen, Smartphone aus und mit Freunden den Sommerabend verbringen. Daran erinnert das Auge auf der Flasche: Den rastlosen Galopp einmal unterbrechen, aus dem Hamsterrad herausspringen und nur den Augenblick genießen.

EINBLICKE

» 2017, es war schön mit dir!

Wir haben schon einmal getestet, mit welchem Getränk sich das Jahr stilvoll verabschieden lässt und schlagen eine Komposition aus Gin und Kamillenblüten vor, die wir mit Sekt aufgießen.

Dazu braucht ihr (12 Portionen): 375 ml Gin (z.B. Monkey 47), 50 g getrocknete Bio-Kamillenblüten, 1 Birne geschält und in Würfel geschnitten, 250 ml starken Kamillentee, 250 ml Honigsirup (Honig und Wasser zu gleichen Teilen miteinander aufkochen und abkühlen lassen), 30 ml frisch gepressten Bio-Zitronensaft, 1 Flasche Frohsinn-Sekt, Eis

Kamillenblüten und Birnenwürfel in Gin einlegen, mindestens einen Tag ziehen lassen, ab und zu schütteln. In einer Bowleschüssel Kamille-Birnen-Gin mit Kamillentee, Honigsirup und Zitronensaft mischen. Vor dem Servieren mit gekühltem Sekt aufgießen und Eis zugeben.

Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!!

Weihnachten 2017 Zutaten Lay Augenstein 1000x750

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» Neu im Programm: FROHSINN

Nach zehn Monaten Hefelager ist es endlich soweit: wir freuen uns, dass wir unseren ersten Sekt präsentieren können.
Er heißt Frohsinn und ist eine Cuvée aus Spätburgunder Blanc de Noirs. Bei genauem Hinsehen schimmert er zart lachsfarben. Cremig, feinperlig mit dezenter Säure ist er genau das Richtige für die großen und kleinen Momente im Leben, auf die man anstoßen möchte. Erhältlich ist er bei uns für 13 € pro 0,75 L (das wären 17,33 € pro Liter).

Frohsinn Sekt Lay Augenstein 1000x750

 

 

» Früheste Lese allerzeiten

Nie zuvor hat man an der Mosel und in ganz Deutschland Trauben so früh geerntet wie 2017. Wir haben bereits am 9. September begonnen und am 2. Oktober abgeschlossen. Wir sind gespannt, wie sich nun die Moste entwickeln werden und wann wir den ersten 2017er präsentieren können.

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» NACH DER ZWEITEN GÄRUNG

... und neunmonatigem Hefelager probieren wir unseren Rohsekt. Aus einem hell gekelterten Spätburgunder-Wein ein zweites Mal in der Flasche vergoren, hat er nun fast die Trinkreife erreicht. Nun legen wir fest, wie er im Restzucker sein soll.

Weingut LayAugenstein Sektprobe 1000 

 

» Vor Nachtfrost du nie sicher bist...

...bis die kalte Sophie vorüber ist. Diese Woche haben wir die Eisheiligen hinter uns - in dieser Vegetationsperiode wird es keinen Frost mehr geben. Die erste Nacht nach dem Austrieb, in der es am Merler Stephansberg -3,3° Celsius kalt wurde, war am 20. April. Unsere Rieslingreben haben diese Kälte relativ gut überstanden, was ein kleines Wunder ist. Die Kälte fließt am Berg wie Wasser ab und hat deshalb die jungen Blätter nicht erreicht.

Hingegen staut sich dieser unsichtbare Fluss in den Flachlagen am Moselufer, die zarten Blätter gefrieren und sterben ab. Im Müller-Thurgau gibt es einige Exemplare erfrorener Triebe zu sehen, an manchen Ruten sind weniger austreibende Augen zu beobachten. Insgesamt schätzen wir uns jedoch glücklich, wahrscheinlich wird es wegen des Frosts keine großen Ausfälle geben.

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» Bunter Herbst nach schwierigem Wachstum

Die Lese 2016 ist geschafft. Mit der Traubenqualität sind wir sehr zufrieden, doch die Menge fällt etwas kleiner aus als die beiden Jahre zuvor. Nach dem nassen Frühjahr haben es viele Blüten nicht geschafft, zu Trauben zu werden. Trotzdem freuen wir uns schon auf das Ergebnis!!

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